Tiroler Landesmuseen: Erfolgreicher Ausbau der Software TOP3
Die Tiroler Landesmuseen mit sechs Häusern in Innsbruck haben ihre Systemlandschaft modernisiert und damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft getan. Die langjährig eingesetzte Kassensoftware TOP3 kommt seit diesem Jahr erstmals umfassend zum Einsatz und trägt maßgeblich zu den effizienten Abläufen bei.
Unter der Leitung von Helene Eller, Prokuristin der Tiroler Landesmuseen, sind die Möglichkeiten der Software TOP3 nun umfänglich ausgeschöpft und so an die gewachsenen Anforderungen eines modernen Museumsbetriebs angepasst worden.

Das Ferdinandeum vor imposanter Kulisse. Das Haupthaus der Tiroler Landesmuseen ist derzeit wegen Umbaus geschlossen.
Foto: © Vurore / Tiroler Landesmuseen
Neue Systemstruktur in nur sechs Monaten
Eine zentrale Problemstellung waren bislang ungenutzte Auswertungsmöglichkeiten, es fehlten die Veranstaltungsverwaltung und die Anbindung an einen Online-Ticketverkauf. Innerhalb eines straffen Projektzeitraums von nur sechs Monaten gelang Prokuristin Helene Eller mit ihrem Team eine vollständig neue Systemstruktur für sechs Häuser aufzubauen – inklusive Veranstaltungsmanagement, Besuchermanagement und Webshop-Anbindung.
Besonders hervorzuheben ist die effiziente Umsetzung: Dank der bereits vorhandenen Systemkenntnisse im Haus konnte auf umfangreiche Schulungen der Kassakräfte verzichtet werden. Es wurden lediglich Änderungen und Neuerungen besprochen. Seit dem Go-live am 20. Januar 2026 überzeugt das System durch Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und leistungsfähige Auswertungsmöglichkeiten. Der Echtbetrieb mit den Modulen Ticketverkauf und Besuchermanagement wurde mit tatkräftiger Unterstützung eines technischen Consultants von Beckerbillett begleitet und stellt einen Meilenstein für die Tiroler Landesmuseen dar. Hervorzuheben ist die außerordentlich kompetente Beratung des zuständigen Beckerbillett-Mitarbeiters vor Ort und seine Identifikation mit diesem Transformationsprozess der Tiroler Landesmuseen.
Vom ersten Tag an läuft die Software stabil. Fragen der Verbesserung und Anpassung wurden laufend im Prozess gestellt, womit ein reibungsloser Echtbetrieb gewährleistet war.

Den Mitarbeiterinnen der Tiroler Landesmuseen gehen die Kassenaktivitäten nun erfreulich leicht von der Hand.
Fotos: © Tiroler Landesmuseen
Präzise Auswertung und Vereinfachung von Arbeitsabläufen
Mitarbeiter*innen profitieren von vereinfachten Abläufen, während das Management auf präzise sowie transparente Auswertungsmöglichkeiten zugreifen kann, die u.a. für den Geschäftsbericht der Tiroler Landesmuseen von Relevanz sind. Prokuristin Helene Eller verfasste auch Manuals zur Dokumentation und Anwendung der Module. Damit wird ein langfristiger Wissenstransfer gewährleistet und die selbstständige Anwendung der Mitarbeiter*innen bis auf einzelne Rückfragen sichergestellt. Für alle Kassenkräfte ist damit die Handhabung einfacher und zeitgemäßer geworden. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter*innen der Kulturvermittlung und des Veranstaltungsmanagements, die erkennen, dass IT-gestützte Prozesse und die rasche Verfügbarkeit von Auswertungen eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens darstellen.
Ein weiterer Meilenstein: Am 11. März 2026 wurde das erste Konzertticket der „Innsbrucker Hofmusik“ anlässlich einer Pressekonferenz erfolgreich online verkauft.

Die Konzerte der Innsbrucker Hofmusik finden in der prachtvollen Hofkirche statt, ein weiterer Standort der Tiroler Landesmuseen.
Foto: © Alexander Haiden / Tiroler Landesmuseen
Die Tiroler Landesmuseen zeigen damit eindrucksvoll, wie Digitalisierung im Kulturbereich erfolgreich umgesetzt werden kann – effizient, kapazitätsschonend und zukunftsorientiert.

Dr. Helene Eller, Sammlungs- und Bereichsleiterin der Tiroler Landesmuseen.
Foto: © Paul Neuner / Tiroler Landesmuseen
Weitere Bildquelle: © Maria Kirchner / Tiroler Landesmuseen